Werden Luxemburger Geschäfte aus dem dayli-Konkurs herausgekauft?

Vor einem Jahr mussten die 120 Beschäftigten der 28 Schlecker-Filialen in Luxemburg um ihren Arbeitsplatz bangen, nachdem der Handelskonzern Schlecker Deutschland in Konkurs gegangen war.

Heute müssen die Beschäftigten der 28 Filialen, die inzwischen den Namen dayli tragen und einem österreichischen Handelskonzern gehören, noch immer oder schon wieder um Arbeit und Einkommen bangen, da auch dayli am 12. August 2013 pleite ging.

Es hieß zwar die Geschäfte von dayli in Belgien und Luxemburg seinen nicht direkt vom Konkurs betroffen, aber klar ist, dass ein konkurrierender Handelskonzern oder ein anderer »Investor« gefunden werden muss, der die Filialen aus dem Konkurs herauskaufen wird, was bisher nicht der Fall ist.

Um Zeit zu gewinnen und kurzfristig den Umsatz zu steigern beschloß das Unternehmen im Einvernehmen mit dem Insolvenzverwalter, dass zwischen dem 22. und 31. August 2013 in allen dayli-Geschäften in Belgien und Luxemburg eine 25 Prozent-Rabattaktion stattfinden soll, die alle Waren betreffen wird, mit Ausnahme der Babynahrung, Handykarten, Briefmarken und Zigaretten.

Wie verlautet, soll die Gehaltszahlung für die mehr als 100 Beschäftigten für den Monat August abgesichert sein.

Nik.

Mittwoch 21. August 2013