Unser Leitartikel:
»Aarbecht a sozial Ofsécherung fir jiddereen!«

Die Befunde sind seit Jahren bekannt. Schon als die Salariatskammer vor fünf Jahren ihr zweites »Panorama social au Luxembourg« präsentierte, warnte ihr Präsident Jean-Claude Reding vor einer wachsenden Erwerbsarmut.
Zwar ist das durchschnittliche Monatseinkommen im internationalen Vergleich noch immer recht hoch, doch so wie ein Nichtschwimmer in der Mitte eines durchschnittlich anderthalb Meter tiefen Flusses ertrinken kann, gibt es in Luxemburg immer mehr Menschen, die trotz täglicher Arbeit (...)

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»Gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Impakt«

Der FNR (»Fonds National de la Recherche«) will qualitativ hochwertige Forschungsprojekte mit langfristiger Wirkung auf Gesellschaft und Wirtschaft des Landes Luxemburg fördern. Das ist ein hehres Ziel. Zu diesem Zweck wird vor allem zusammengearbeitet mit der Uni und den drei öffentlichen Forschungszentren, aber auch mit Statec. CHL und Nationalem Gesundheitslaboratorium. Ein weiteres Standbein ist die Öffentlichkeitsarbeit, mit dem die Forschung nach außen getragen wird. In dem Zusammenhang (...)

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Bedenkliche Entwicklungen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bankensektors,
Der Kollektivvertrag für Bankangestellte (CCT) ist Ende 2016 abgelaufen. Die Verhandlungen zur Ausarbeitung des neuen Kollektivvertrages für Bankangestellte zwischen den Gewerkschaften ALEBA, OGBL-SBA und LCGB-SESF und der ABBL haben begonnen. Es ist an der Zeit, eine Stellungnahme zur aktuellen Verhandlungslage abzugeben und auf Eure Fragen zu antworten.
Wo stehen wir heute? Am 25. November 2016 haben die ALEBA, das OGBL-SBA und der (...)

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Trump brüskiert NATO-Partner

Kriegsbündnis eröffnet neues Hauptquartier und tritt in weiteren Krieg ein

Brüssel – USA-Präsident Donald Trump hat mit Kritik an Bündnispartnern für einen Eklat beim NATO-Gipfel gesorgt. Er nutzte sein Grußwort zu einer Denkmalenthüllung, um mit dem aus seiner Sicht unzureichenden militärischen Engagement von Alliierten abzurechnen. »23 der 28 Mitgliedstaaten zahlen immer noch nicht das, was sie zahlen sollten – und was sie für ihre Verteidigung ausgeben sollten«, sagte er am Donnerstag in Brüssel. Die mangelnde Beteiligung vieler Staaten sei »nicht fair« gegenüber den (...)

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Manchester bleibt unbeugsam

Nach Anschlag auf Konzert wehren sich Einwohner der Arbeiterstadt gegen Rassismus und Kriegspropaganda

In den Tagen nach dem Anschlag auf ein Popkonzert zeigt sich die nordenglische Stadt Manchester erschüttert, doch auch stolz und unbeugsam. Dabei handelt es sich um eine andere Form der Unbeugsamkeit als jene, die derzeit von nationalkonservativen Kommentatoren der Tageszeitungen »Daily Mail« und »Daily Telegraph« beschworen wird. »Daily Mail«-Kolumnistin Katie Hopkins forderte in den Stunden nach dem Anschlag im Internetdienst Twitter eine »Endlösung« und der »Telegraph« möchte »Ausnahmezustand und (...)

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