Unser Leitartikel:
Andere Arbeitszeiten gegen Stau?

Im Interview mit dem radio 100,7 erklärte der Direktor des »Cluster for Logistics«, Malik Zeniti am Donnerstag, daß, um dem Verkehrschaos Herr zu werden, auch an Veränderungen von Arbeitszeiten gedacht werden könnte, um den morgendlichen und abendlichen Stoßverkehr auf den völlig überlasteten Autobahnen des Landes zu entzerren. Wenn es gelänge, die Spitzenverkehrszeiten von aktuell rund 1,5 Stunden auf zwei bis drei Stunden zu strecken, würde die derzeitige Straßeninfrastruktur durchaus ausreichen, (...)

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Die Schere zwischen den höchsten und niedrigsten Löhnen geht immer weiter auseinander

Was viele nicht wissen: Für die Anpassung des gesetzlichen Mindestlohnes an den Durchschnittslohn werden nicht alle Löhne berücksichtigt. Von der Berechnung ausgeschlossen bleiben die 20 Prozent Löhne, die am niedrigsten sind und die 5 Prozent Löhne, die am höchsten sind.
In ihrem Sozialpanorama 2018 hält die »Chambre des Salariés« fest, dass der Durchschnittslohn während der vergangenen 15 Jahre schneller anstieg als der höchste Lohn der Kategorie der 20 Prozent kleinsten Löhne. Das Verhältnis (...)

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Hoffnung für Kranke

Begonnen wurde die gestrige öffentliche Sitzung mit einer von der CSV beantragten Aktualitätsstunde zur internen und externen Reklassierung von Lohnabhängigen, die aus Gesundheitsgründen ihre bisherige Arbeit nicht mehr ausführen können. Es sei problematisch in der Prozedur, daß eine Person von fünf Ärzten angeschaut wird, die alle zu anderen Schlußfolgerungen kommen können. Es sollte nur eine Stelle alles anschauen – mit einer nachgelagerten Rekursstelle, fordert die CSV, ob reklassiert oder in die (...)

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Wer verdient am Krieg?

Die Raketenangriffe auf Syrien bescherten den Rüstungskonzernen einen Kapitalzuwachs von 10 Milliarden US-Dollar

Für wen ist Krieg gut? Es sind die Raketenproduzenten. Seitdem Präsident Trump getwittert hatte, daß er die Absicht hat, Syrien zu bombardieren, sind die die Aktienwerte einiger der größten Waffenproduzenten der USA innerhalb einer Woche um insgesamt rund 10 Milliarden US-Dollar gestiegen. Seitdem Trump seine Ankündigung am vergangenen Wochenende wahr gemacht hat, setzt sich die Rally an der Wall Street fort.
Mehr als hundert US-amerikanische »Tomahawk«-Raketen wurden in der Nacht zum Samstag auf (...)

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»Die rote Gefahr«

Die Parlamentswahlen im April 1948 waren ein Höhepunkt der reaktionären Gegenoffensive der USA in Italien

Der Wahlkampf in Italien im Frühjahr 1948 war von einer bis dahin unbekannten antikommunistischen Hysterie bestimmt. Im Vorfeld der für den 18. April anberaumten Parlamentswahlen verkündeten 300 regionale und rund 18.000 lokale Bürgerkomitees der von den USA finanzierten klerikalen Azione Cattolica Italiana auf unzähligen Kundgebungen in haßerfüllten Losungen, es gehe um die Wahl zwischen Christ oder Antichrist, gläubig oder gottlos, Rom oder Moskau. Den Startschuß zu dieser fanatischen Hetze hatte (...)

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